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Peer Review

Am 29. und 30. Januar 2001 fand das erste Peer Review der Fakultät für Volkswirtschaftslehre statt. Sechs hochrangige Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Wirtschaft, jeweils drei aus der Volkswirtschaftslehre und der Geographie, haben die Prozesse, Ergebnisse und Rahmenbedingungen von Forschung, Lehre und Wissenstransfer an der Fakultät einer eingehenden Analyse unterzogen.

Als Peers konnten gewonnen werden:

Für die Volkswirtschaftlehre:

  • Prof. Dr. Hermann Remspeger
    Direktoriumsmitglied der Deutschen Bundesbank
  • Prof. Dr. Egbert Dierker
    Institut für Wirtschaftswissenschaften, Universität Wien
  • Prof. em. Dr. Dr. h. c. Rudolf Richter
    FB Wirtschaftswissenschaft, Universität des Saarlandes

Für die Geographie:

  • Prof. Dr. Hans Heinrich Blotevogel
    Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialgeographie, Universität Duisburg
  • Prof. Dr. Horst Hagedorn
    Geographisches Institut, Universität Würzburg
  • Dr. Rüdiger Beyer
    Geschäftsführung der IHK für die Pfalz

Die Begutachtung der Forschung hatte im Rahmen des Peer Reviews - auch wg. der vorangegangenen Untersuchung durch das IZHD mit Schwerpunkt auf der Lehre - besonderes Gewicht. Von vorrangigem Interesse waren für die Peers u. a. Informationen über Forschungsthemen und aktuelle Forschungsprojekte der Lehrstühle, beteiligte Wissenschaftler, laufende und abgeschlossene Promotionen und Habilitationen, Beteiligung an Sonderforschungsbereichen, Forschergruppen und Graduiertenkollegs, in die Forschung eingebundene Diplomarbeiten, eingeworbene Drittmittel nach Förderern, nationale und internationale Kooperationsbeziehungen, Vorträge und Präsentationen, schriftliche Publikationen, wissenschaftliche Auszeichnungen, Ehrungen und Anerkennungen, Ämter in wissenschaftlichen Organisationen, Berufungen in Beiräte und ähnliche Gremien der Politikberatung und Wirtschaft, Erstellung von Fachgutachten, Gastaufenthalte an auswärtigen Hochschulen und bei internationalen Organisationen, Gastaufenthalte auswärtiger Wissenschaftler an der Fakultät, Herausgabe von Zeitschriften sowie weitere Formen der Unterstützung der Forschungskommunikation.

Die Peers haben ihre Eindrücke und Erkenntnisse auch dem Rektorat der Universität in einem mehrstündigen Gespräch mitgeteilt. In ihrem abschließenden Gutachten heißt es (Auszug):

Generell lässt sich festhalten, dass der wirtschaftswissenschaftliche Teil der Fakultät qualitativ eine Spitzenstellung in der deutschen Hochschullandschaft einnimmt. Die konsequente Personalentwicklung der letzten Jahre führte zur Steigerung des nationalen und internationalen Renommees der Fakultät. Sie gehört heute in der VWL zur Spitzengruppe der deutschen wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten. Die Weiterentwicklung im Bereich Angewandte Ökonometrie ist auf gutem Wege, insbesondere hinsichtlich der wirtschaftspolitischen Anwendungsbereiche und -fragen. Dies ist unter anderem auf die Tatsache zurückzuführen, dass die Fakultätsmitglieder in diversen wirtschaftswissenschaftlichen Beratergremien vertreten sind.

Bezüglich der Publikationen und Zitationen in erstklassigen wirtschaftstheoretischen Zeitschriften nimmt die Fakultät relativ zur Professorenzahl einen Spitzenplatz ein. Die Forschung spielt eine herausragende Rolle. Der geplante Aufbau einer Graduate School in Zusammenarbeit mit der Fakultät für Betriebswirtschaftslehre ist äußerst begrüßenswert. ...

Im Bereich Angewandte Ökonometrie ist die Universität Mannheim bundesweit führend. Im kontinentaleuropäischen Vergleich ist die Universität Mannheim konkurrenzfähig. Ernsthafte Konkurrenz erhält sie aus Holland, Skandinavien und vor allem Großbritannien. Weltweit nimmt die Universität Mannheim im Bereich der Mikroökonomischen Theorie unter Berücksichtigung der Zahl der Professoren einen der Spitzenplätze ein."

 

19.3.2001  Created by Th.Lindenbauer


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