Bachelor-Studiengang Volkswirtschaftslehre (235) 23-05-17 02:13

Übersicht

Das Fundament Ihres Studiums bildet der sogenannte Grundlagenbereich, der sich über zwei Jahre erstreckt.

Hierauf aufbauend können Sie das dritte Studienjahr, den sogenannten Spezialisierungsbereich, weitgehend frei gestalten. Dabei können zum einen spezielle Themen der Volkswirtschaftslehre durch eine große Auswahl an Veranstaltungen in Mannheim und Heidelberg – oder auch im Ausland – vertieft werden. Zum anderen können Veranstaltungen aus den Bereichen Mathematik, BWL, Wirtschaftsinformatik, Philosophie, Jura, Psychologie, Politikwissenschaft oder Soziologie belegt werden (teilweise in früheren Semestern beginnend, s. u.).

Alle Prüfungen finden studienbegleitend statt, d. h. zu jedem angebotenen Kurs gibt es am Ende des Semesters eine Klausur bzw. zu Seminaren eine Hausarbeit. Für erfolgreich abgelegte Prüfungen werden Kreditpunkte nach dem ECTS (European Course Credit Transfer System) gutgeschrieben. Das sind Leistungspunkte, die sich an der durchschnittlichen Arbeitsbelastung in den einzelnen Lehrveranstaltungen orientieren.

Insgesamt sind über das gesamte Bachelor-Studium 180-188 ECTS-Punkte zu erwerben, wobei durchschnittlich in jedem Semester Veranstaltungen im Umfang von etwa 30 ECTS-Punkten absolviert werden sollten, abhängig von der jeweiligen Fächerkombination.

Die Prüfungsordnung ist eine der wichtigsten Informationsquellen jedes Studierenden. Hier werden alle Bestimmungen und Vorschriften festgehalten, die das Studium eines bestimmten Fachs betreffen. Mit dem Link gelangen Sie auf die Seiten des Studienbüros, wo stets die aktuellste Version der PO zur Verfügung steht. 

Grundlagenbereich

 Der Grundlagenbereich umfasst die folgenden Module:

 

Die Zuordnung der Veranstaltungen zu den einzelnen Studiensemestern können Sie der unten auf dieser Seite verlinkten Tabelle entnehmen.

Die aktuellen Inhalte der einzelnen Veranstaltungen entnehmen Sie am besten den beiden zuletzt erschienenen kommentierten Vorlesungsverzeichnissen (Sie benötigen ein Verzeichnis aus dem Herbst- und Frühjahrssemester). Auch der Modulkatalog enthält viele zusätzliche Infos zu den Vorlesungen und Seminaren.

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Spezialisierungsbereich

Der Spezialisierungsbereich besteht aus volkswirtschaftlichen und bei entsprechender Wahl auch interdisziplinären Modulen sowie der abschließenden Bachelor-Arbeit. In diesem Studienabschnitt haben Sie die Möglichkeit, das VWL-Studium an Ihren persönlichen Interessen und Berufswünschen auszurichten.

Der Spezialisierungsbereich umfasst ohne Bachelorarbeit zwischen 65 und 73 ECTS-Punkten. Davon dürfen maximal 48 ECTS-Punkte aus interdisziplinären Veranstaltungen stammen. Mindestens ein Seminar muss, maximal drei Seminare können absolviert werden. Studierende, die nicht das Beifach Mathematik studieren, müssen entweder die Veranstaltung Internationale Ökonomik (kann ausschließlich in englischer Sprache angeboten werden) oder im Rahmen eines Beifachs Betriebswirtschaftslehre alternativ betriebswirtschaftliche Veranstaltungen im Umfang von mindestens 6 ECTS-Punkten belegen.

Zur beabsichtigten Veranstaltungskombination muss eine Beratung bei einem/einer (Junior)Professor/in, Privatdozenten/-dozentin oder promovierten Mitarbeiter/in in Anspruch genommen werden. Dies bietet den Studierenden die Gelegenheit, die geplante Fächerwahl zu diskutieren und die damit verbundenen Ziele zu reflektieren.

Volkswirtschaftliche Wahlmodule

Die Breite der angebotenen Veranstaltungen im volkswirtschaftlichen Wahlbereich sucht in Deutschland ihresgleichen. Werfen Sie mal einen Blick in den Modulkatalog, um sich die Vielfalt anzusehen!

Zusätzlich zu diesem vielfältigen Angebot stehen den Mannheimer VWL-Studierenden aufgrund einer speziellen Kooperationsvereinbarung die Veranstaltungen des dritten Jahres aus dem Heidelberger Bachelorstudiengang Politische Ökonomik offen.

Interdisziplinäre Wahlmodule

Der Spezialisierungsbereich kann vollständig aus Modulen aus dem Angebot der Abteilung Volkswirtschaftslehre zusammengesetzt werden (inklusive Wirtschaftsgeschichte, Statistik und Ökonometrie).

Es sind aber auch verschiedene interdisziplinäre Schwerpunkte wählbar, und zwar derzeit mit den Beifächern Mathematik, Jura, Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftsinformatik, Philosophie, Soziologie, Politikwissenschaft und Psychologie.

Schließlich können auch Veranstaltungen zum Erwerb von Schlüsselqualifikationen (social skills) belegt werden. Die interdisziplinären Wahloptionen lassen sich teilweise sogar miteinander kombinieren, siehe hierzu im Detail diese Seite.

 

Schlüsselqualifikationen (social skills)

Neben der Verkürzung der Studienzeiten bis zum ersten Abschluss und einer Steigerung der (internationalen) Mobilität besteht ein wichtiges Anliegen des Bologna-Prozesses in der Sicherstellung der Berufsbefähigung (employability) der Absolvent(inn)en. Vorrangig bezieht sich diese selbstverständlich auf die jeweilige fachliche Ausbildung, die zu entsprechenden Fachkompetenzen führt.

Hinzu treten ergänzende Kompetenzen, die häufig mit dem Begriff Schlüsselqualifikationen belegt werden. Diese lassen sich grob in drei Teilbereiche untergliedern: Die sog. Methodenkompetenz soll die Absolvent(inn)en in die Lage versetzen, selbstständig Probleme definieren, lösen und Lösungen praktisch umsetzen zu können. Die Sozialkompetenz bezieht sich insbesondere auf die verstärkte Notwendigkeit zur Teamarbeit in einer arbeitsteiligen Wirtschaft. Die Selbstkompetenz schließlich beinhaltet die Fertigkeit, selbstbestimmt, eigenverantwortlich und zielgerichtet arbeiten zu können.

Die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen ist ein wichtiger integrativer Bestandteil der Fachveranstaltungen des Bachelorstudiengangs. Zusätzlich bietet sich im Rahmen des Spezialisierungsbereichs die Möglichkeit, speziell auf den Erwerb von Schlüsselkompetenzen ausgerichtete Lehrveranstaltungen in einem Umfang von bis zu 8 Kreditpunkten zu belegen. Der Besuch dieser Veranstaltungen ist ab dem zweiten Fachsemester möglich.

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Bachelor-Arbeit

Am Ende des dritten Jahres ist eine Bachelor-Arbeit zu schreiben, dies wird ggf. von einem Bachelorseminar begleitet. Diese Arbeit bietet die Gelegenheit, ein bestimmtes Thema mit wissenschaftlichen Methoden eigenständig zu erarbeiten. Zur Auswahl stehen die Fächer:

  •     Volkswirtschaftslehre,
  •     Statistik,
  •     Ökonometrie
  •     und Wirtschaftsgeschichte

Grundsätzlich kann die Bachelorarbeit unter bestimmten Bedingungen auch an der Universität Heidelberg geschrieben werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, die Bachelorarbeit mit Zustimmung eines zuständigen Fachvertreters auch in den Fächern Mathematik, Wirtschaftsinformatik und Philosophie zu schreiben, wobei dies allerdings voraussetzt, dass das entsprechende Beifach studiert wurde (siehe oben). Für die Bachelor-Arbeit steht eine Bearbeitungszeit von 8 Wochen zur Verfügung, sie wird mit 12 ECTS-Punkten gewichtet.

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